Der Gugelhupf – ein Klassiker

So gelingt Ihnen der perfekte Gugelhupf/Napfkuchen
So gelingt Ihnen der perfekte Gugelhupf/Napfkuchen

 

Bekannt ist der Gugelhupf auch unter dem Namen Napfkuchen. Er gehört mit zu den beliebtesten Kuchen überhaupt und ist von keiner Kaffeetafel mehr wegzudenken. Einen Gugelhupf erkennen sie ganz leicht an seiner typischen Form - die hohe Kranzform. Genossen wird dieser Kuchen am Besten zu einer Tasse Tee oder Kaffee.

 




Der Gugelhupf hat viele Vorteile. Zu diesen gehört vor allem, dass er sehr einfach zubereitet werden kann. Ein weiterer sehr großer Vorteil ist, dass ein solcher Kuchen eigentlich jedem schmeckt. Mit dem Grundrezept für einen Gugelhupf lässt sich einiges anfangen, denn dieses kann, ganz nach Belieben verändert und verfeinert werden. So können beispielsweise Nüsse, Rosinen, Mandeln, Früchte oder Schokostückchen hinzugegeben werden. Doch auch wenn Sie sich für die schlichte, einfache Variante entscheiden, werden Sie bei Ihren Gästen sicher Eindruck schinden. Die schlichte Variante kann beispielsweise, im Anschluss an das Backen, mit Puderzucker bestäubt werden. Auch diese Version wird sehr gerne gegessen.

Die Geschichte des Gugelhupfs


Der Gugelhupf hat eine Geschichte, die bereits sehr lange zurückliegt. So war dieser schon um 1700 sehr bekannt im deutschen Raum. Damals wurde der Kuchen noch mit Schmalz gebacken. Verfeinert wurde der Gugelhupf zur damaligen Zeit mit herrlichem Rosenwasser, was diesen sehr schmackhaft machte. Verfeinerungen wie Rosinen wurden dem Teig erst im 18. Jahrhundert zugegeben. Damals gehörte der Gugelhupf jedoch nicht selbstverständlich auf eine Kaffeetafel, er zählte noch zu den besonderen Kuchen.

Den Namen erhielt der Gugelhupf durch seine Form. Im Mittelalter waren die einfachen Leute noch erkennbar, durch einen Schulterkragen, die diese trugen. Dieser war versehen mit einer spitz zulaufenden Kapuze. Den Zipfel dieser Kapuze konnte man entweder ganz einfach nach hinten hinunter hängen lassen oder man schlug diesen um den Kopf, wobei ein turbanartiges Gebilde entstand. Genannt wurde dieses Kleidungsstück ein Gugel.

 

Ein schmackhaftes Rezept


Es gibt die unterschiedlichsten Varianten eines Gugelhupf-Rezepts. Sie können dabei ganz einfach das auswählen, das Ihnen und Ihren Gästen am besten schmeckt.

Ein Rezept, durch das ein sehr schmackhafter Gugelhupf entsteht, ist dieses:


100 ml Milch
340 gramm Zucker
240 gramm Butter
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
500 gramm Mehl
1 Pck. Backpulver

Bevor der Teig, der durch diese Zutaten entsteht, in die Form gegeben wird, muss die Kuchenform zuerst einmal gründlich eingefettet werden. So soll verhindert werden, dass der Kuchen an der Form festbackt. Die ganz typische Backform des Gugelhupfs ist recht tief und hat schräge oder senkrechte, muschelförmige Rippen. Durch diese wird gewährleistet, dass die Wärme gleichmäßig aufsteigt, wodurch der Teig gut durchbacken wird. Durch das vorhandene Loch in der Mitte der Form wird auch hier die benötigte Hitze, gleichmäßig verteilt. So entsteht ein sehr gutes, schmackhaftes, kleines Kunstwerk, das von jedem geliebt wird. Bewahren Sie den Kuchen in einem luftdichten Kuchenbehälter auf. So bleibt er auch einige Tage saftig und lecker.

Der Gugelhupf und die große Vielfalt


Bei den vielen Geschmacksrichtungen, in denen Sie einen Gugelhupf backen können, bleiben keine Wünsche übrig. So können Sie Ihre Gäste zum Beispiel mit einem feinen Hefe-Gugelhupf erfreuen. Mögen Sie es lieber sehr süß, so können Sie sich an einem leckeren Schoko-Gugelhupf versuchen. Doch auch die fruchtige Variante ist sehr beliebt.

Zu den großen Klassikern gehört zudem der Marmor-Gugelhupf. Zusätzlich können die verschiedenen Varianten kombinieren. So werden sich Ihre Gäste über einen fruchtigen Hefe-Gugelhupf sicherlich sehr freuen. Sehr beliebt, was den Gugelhupf angeht, sind zudem kreative Ideen. Dem Teig können die leckersten Zutaten zugegeben werden, die ganz nach Ihrem eigenen Geschmack ausgewählt werden können. Aber nicht nur bei der Zubereitung des Teigs ist Kreativität gefragt, sondern auch bei der Verzierung.

Durch einen Überzug können Sie nicht nur den Geschmack zusätzlich verfeinern, sondern auch verhindern, dass dieser zu früh austrocknet. Zu den beliebtesten Güssen gehören zum Beispiel Schokoladen- oder Zuckergüsse. Auf diese kann man Gummibärchen oder Smarties setzen, was vor allem die kleinsten Genießer sehr erfreuen wird. Außerdem können Sie als Überguss eine sehr dünnflüssige Aprikosen- oder Erdbeermarmelade verwenden. Zudem bietet sich, für einen sehr intensiven Geschmack, auch die Zugabe von Alkohol oder Säften an.

Beachtenswerte Tipps


Auch bei der Zubereitung eines Gugelhupfs sollten Sie einige Tipps beachten.

  • Möchten Sie einen Gugelhupf mit Hefe backen, so müssen Sie darauf achten, dass die Milch nicht zu warm ist. Ist dies der Fall, so wird die Hefe gelähmt.
  • Zudem sollte der Teig sehr gründlich geknetet werden.
  • Ebenso wichtig ist es, dass die Backform sehr gründlich eingefettet wird. So verhindern Sie, dass der Teig nicht an der Form festbackt und der Kuchen, beim Herauslösen, hängen bleibt. Hierfür sollte kein Öl, sondern entweder Margarine oder Butter benutzt werden.
  • Oftmals kann es jedoch trotzdem zu einem kleinen Problem werden, den Kuchen sicher aus der Form zu stürzen, da er an der einen oder andere Stelle, trotz einfetten, festhängen kann. Doch auch hierfür gibt es einen effektiven Trick. Sie sollten einfach ein angefeuchtetes Tuch rings um die Form herumlegen.
  • So löst sich der Kuchen beinahe wie von alleine von der Form und lässt sich ganz einfach herausstürzen und anschließend in geselliger Runde oder auch alleine genießen.

Bilder:  Gugelhupf - pixel - Pixabay.com